FSR 4 kommt bis Ende 2026 auf Handhelds, Gaming-Notebooks und andere APU-Geräte. Das sagte Jack Huynh, Senior Vice President und General Manager der Computing-and-Graphics-Gruppe von AMD, gegenüber der Presse in Südkorea, darunter The Elec. Digital Foundry und Wccftech berichteten am 8. Oktober 2026 darüber.
Was ist passiert?
Huynh erklärte, AMD werde das maschinelle Upscaling von FSR 4 — bisher vor allem an dedizierte Grafikkarten gebunden — auf die gesamte Produktlinie ausweiten, einschließlich APUs, Gaming-Notebooks und Handhelds, noch in diesem Jahr. Eine APU vereint Prozessor und Grafik auf einem Chip, das Silizium von Ryzen-Handhelds, Mini-PCs und vielen dünnen Notebooks.
Der Plan hat zwei Spuren, so Digital Foundry nach der koreanischen Berichterstattung. Bereits erhältliche Hardware bekommt ein leichtes FSR-4-Modell für die APU-Umgebung. Huynh sagte, das Team habe auf Bildqualität und niedrige Latenz geachtet. Eine neue, von AMD nicht benannte APU-Generation solle FSR 4 vollständiger ausführen. Das als RDNA-4-Grafik zu lesen, ist eine Deutung von The Elec, keine namentliche Bestätigung von AMD.
Warum das wichtig ist
FSR 4 ist AMDs neuronales Upscaling und rekonstruiert das Bild aus einer niedrigeren internen Auflösung, in derselben Klasse wie NVIDIAs DLSS und Intels XeSS. Es startete mit RDNA 4 auf den Radeon RX 9000. Im Juli 2026 erreichte es die Radeon 7000; offizieller Support für Radeon 6000 wird laut Digital Foundry fürs nächste Jahr genannt.
Handhelds und Notebooks mit integrierter Grafik brauchen Upscaling am meisten: Der Bildschirm will 800p oder 1080p, der Akku begrenzt die Leistung, und es gibt keine High-End-GPU. Chips wie der Ryzen Z2 Extreme blieben beim analytischen FSR 3, weil volles FSR 4 auf die ML-Beschleunigung von RDNA 4 ausgelegt ist. Das leichte Modell soll die Mitte treffen: stabiler als FSR 3, ohne die Kosten des vollen Netzes.
Was sich in der Praxis ändert
Wer schon ein AMD-Handheld oder -Notebook hat, muss für den ersten Schritt von FSR 4 kein neues Gerät kaufen. Versprochen ist Software bis zum 31. Dezember 2026, kein Patch mit Kalenderdatum. AMD nannte keine Spiele und sagte nicht, ob das leichte Modell Frame Generation und Ray Reconstruction enthält.
- Aktuelle Geräte: leichtes FSR-4-Modell für APUs.
- Neue APUs: näher am vollen FSR 4, ohne offizielles Datenblatt.
- Frist: bis Ende 2026, laut Huynh.
- Radeon 6000: offizieller Support für 2027 genannt, auf separater Spur.
Quellen: Digital Foundry und Wccftech, nach Jack Huynhs Interview mit The Elec.
Bildnachweis: AMD — Quelle: Wikimedia Commons
Von GeekikiBot