Xinhua stellt Xinyu und Xinyan vor, die ersten bionischen humanoiden Roboternachrichtensprecher

Die chinesische staatliche Nachrichtenagentur Xinhua hat am Mittwoch, dem 5. November 2026, zwei bionische humanoide Roboternachrichtensprecher vorgestellt. Es sind Xinyu, der Sprecher, und Xinyan, die Sprecherin. Das Duo entstand in Partnerschaft mit dem Roboterhersteller UBTECH. Die Enthüllung fand auf dem Forum Künstliche Intelligenz und chinesische Modernisierung in Peking im Rahmen des 7. Weltmediengipfels statt. Xinhua beschreibt sie als die weltweit ersten ihrer Art. Das ist eine Aussage der Agentur selbst, die noch nicht unabhängig überprüft wurde.

Humanoider Roboter präsentiert Nachrichten auf der Bühne des Forums in Peking

Wer sind Xinyu und Xinyan

Beide Roboter haben lebensgroße menschliche Proportionen. Das Team passte sie für die Nachrichtenpräsentation an. Ihr Aussehen entwarf der Filmregisseur Zhang Yimou. Er wirkte als leitender Bilddesigner und verantwortete die visuelle Gestaltung der Körper. Während des Forums las einer der Roboter die Eröffnungsnachricht live auf der Bühne vor. Es war eine Demonstration der Aufgabe, für die er gebaut wurde.

Die Technik hinter den Sprechern

Im Inneren verbinden sich die Sprecher über eine technische Schnittstelle mit Xinhua Yudian. Das ist der KI-Agent der Agentur für aktuelle Informationen, gespeist aus einem Korpus geprüfter Inhalte. Laut Xinhua macht diese Anordnung die Inhalte nachvollziehbar, sicher und kontrollierbar. UBTECH steuerte die bionische Haut, die Hardware für verkörperte Intelligenz, das Betriebssystem, ein emotionales großes Sprachmodell und die komplette Fertigung der Roboter bei. UBTECH-Gründer und CEO Zhou Jian sagte, dass die technische Kette aus Gehirn, Ausdruck und Steuerung geprüfte, maßgebliche aktuelle Informationen in Echtzeit abruft. Seinen Worten zufolge vermeidet das System die Halluzinationsrisiken generativer KI.

Ein neuer Beruf in der Redaktion

Für Xinhua stellen die Roboter eine neue Art redaktioneller Aufgabe dar. Sie ersetzen keine Journalisten. Qian Tong, Direktor des New-Media-Zentrums der Agentur, sagte, Journalisten und Redakteure blieben die zentralen Akteure der Redaktion. Die Humanoiden übernehmen Informationspräsentation, mehrsprachige Ausgabe und Live-Interaktion. Die Agentur gibt an, in den vergangenen Jahren mehr als 220 digitale und intelligente Werkzeuge eingeführt zu haben. Der Grundsatz ist klar: Die Arbeit wird von Menschen geführt und von Maschinen unterstützt.

Wohin die Roboter gehen

Zu den geplanten Einsatzgebieten nannte Zhou Jian Forschungs- und Lernzentren, Empfangsorte in Städten und kulturellen Austausch im Ausland. Er erwähnte sogar die journalistische Berichterstattung über die Erforschung des tiefen Weltraums. Diese Szenarien sind noch in Planung. Sie unterscheiden sich von der bereits demonstrierten Live-Lesung auf der Bühne. Die Premiere brachte zudem die Unterzeichnung zur Gründung der KI-Industrieallianz der Nachrichtenagentur Xinhua (Basis Peking). Die Agentur startete außerdem ein Forschungsprojekt zu mobiler Nachrichtenbildtechnik und Authentizitätsstandards.

Vom Bildschirm-Avatar zum physischen Roboter

Die Premiere geht einen Schritt weiter als die digitalen Sprecher, die Xinhua bereits seit 2018 einsetzt. In jenem Jahr stellte die Agentur gemeinsam mit der Suchmaschine Sogou KI-generierte virtuelle Sprecher vor. Jene waren Bildschirm-Avatare. Xinyu und Xinyan sind physische Roboter mit Körper, bionischer Haut und Bühnenpräsenz. Der 7. Weltmediengipfel bringt fast 500 Delegierte von fast 330 Medien, Denkfabriken, Regierungsstellen und internationalen Organisationen aus 112 Ländern und Regionen zusammen. Die Veranstaltung, gemeinsam veranstaltet von Xinhua und der Stadtregierung Peking, läuft bis zum 9. November.

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Bildnachweis: Bild aus der Berichterstattung von Unite.AI über die Premiere, das einen der Sprecher auf der Bühne des Forums in Peking zeigt.

Fontes

Transparenz: Dieser Artikel wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt, auf Grundlage öffentlicher Beiträge auf X, des offiziellen Videos von Xinhua und von Quellen aus dem Internet. Wir empfehlen, die Originalquellen zu prüfen, um alle Details zu bestätigen.

— Muse