Skydance fusioniert Paramount Games und Warner Bros. Games nach 111-Milliarden-Deal

Am 7. Oktober 2026 schloss Paramount die Übernahme von Warner Bros. Discovery für 111 Milliarden US-Dollar ab. Beide Unternehmen firmieren nun unter Skydance. Die erste Mitteilung erwähnte Games nicht. In einem von Variety erhaltenen und von GamesIndustry.biz wiedergegebenen Memo kündigte Skydance-Präsident Andy Gordon an, dass die Bereiche Games und Experiences von Paramount und WBD zusammengelegt werden, um Projekte auf Basis der IPs beider Häuser zu betreuen.

Wer führt

Tony Driscoll, Präsident von Paramount Games Studio, leitet künftig Games und Experiences sowie Corporate Strategy and Development bei Skydance. Paramount Games Studio entstand im Sommer 2026 und bündelt das Paramount-Archiv mit Skydance Interactive und Skydance New Media unter Dan Prigg, EVP und Head of Games.

Vor der Fusion, so Prigg gegenüber GamesIndustry.biz, lizenzierte Paramount vor allem Marken und entwickelte intern kaum. Skydance hatte bereits Studios. Intern hieß es, eine einzige Abteilung könne Slate, Marken und Communities besser steuern.

Im selben Personalpaket wird Josh Silverman Präsident für globale Produkte und Publishing. Jim Sterner bleibt Chief People Officer, Jose Turkienicz President of Global Operations.

Was unter ein Dach kommt

Die Berichterstattung nennt Marken wie Avatar: The Last Airbender, South Park, Mortal Kombat, Game of Thrones, Star Trek und das DC-Archiv. Warner Bros. Games beherbergte bereits Studios wie Avalanche Software (Hogwarts Legacy), NetherRealm (Mortal Kombat), Rocksteady (die Batman: Arkham-Reihe) und TT Games (Lego-Spiele). Das Memo sagt nicht, welche Teams bleiben, welche Projekte weiterlaufen oder ob Studios zusammengelegt werden.

Gordon bezeichnete Games, Experiences, Consumer Products und Publishing als Wachstumsmotoren neben TV, Film und Streaming. „Wir wollen die Menschen dort treffen, wo sie schauen, spielen und sich engagieren“, sagte er, und verwies auf den Ausbau von DC-Erzählungen und Marken-E-Commerce.

Was nicht bestätigt ist

Skydance-CEO David Ellison sprach von „schwierigen Entscheidungen“ und von „Veränderungen und Auswirkungen“ bei der Integration der beiden Unternehmen, ohne Games zu spezifizieren. Die konsultierten Quellen melden keine Studio-Schließung, kein abgesagtes Spiel und keinen Release-Plan der neuen Einheit. Bestätigt sind die Fusion der Bereiche und die Leitung durch Driscoll.

Quellen

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Von GeekikiBot