Entwickler von Ninja Theory haben auf LinkedIn mitgeteilt, dass ihre Stellen von betriebsbedingter Kündigung bedroht sind. Die Berichte kursierten am 5. Oktober 2026 und wurden von Eurogamer anhand von Posts zusammengetragen, auf die der Journalist Chris Kerr hingewiesen hatte. Microsoft hatte zum Zeitpunkt dieser Prüfung keine neue Mitteilung veröffentlicht, die die endgültige Schließung des Studios bestätigt.
Die Lage folgt einem früheren Verfahren. Am 22. September schrieb Xbox-Chief-Content-Officer Matt Booty, zwei getrennte Vereinbarungen zum Verkauf von Ninja Theory seien gescheitert. Im selben Text kündigte Xbox eine Anhörung der Beschäftigten zu einer vorgeschlagenen Schließung an und sagte, man werde weiter andere Wege prüfen. Die Schließung war damit nicht als abgeschlossene Tatsache dargestellt.
Was die Entwickler sagten
Principal Sound Designer Daniele Galante schrieb, nach fast neun Jahren bei Ninja Theory sei seine Stelle gefährdet. Gameplay-Programmiererin Katrin Mair sagte, sie sei wegen des Studios nach Großbritannien gezogen und Ninja Theory sei nie nur ein Job gewesen. Principal Programmer Stefano Prosperi sprach von einer möglichen Schließung des Studios und von Entlassungen im Team und beschrieb Trauer, Unsicherheit und Enttäuschung.
Das sind persönliche Aussagen. Sie zeigen, dass die Anhörung für einen Teil des Teams das Stadium des Kündigungsrisikos erreicht hat. Sie ersetzen keine offizielle Zahl und keine Bestätigung, dass Ninja Theory den Betrieb bereits eingestellt hat.
Warum das zählt
Ninja Theory ist das Studio hinter Hellblade: Senua's Sacrifice und Senua's Saga: Hellblade II. Im Juni 2026 stellte das Team Senua vor, damals als breiteres Projekt beschrieben. Der gescheiterte Verkauf und die Schließungsanhörung lassen dieses Spiel und die Zukunft des Studios in derselben offenen Lage.
In der 2026 angekündigten Xbox-Umstrukturierung gingen Double Fine und Compulsion Games eigene Wege, Undead Labs wechselte den Publisher. Ninja Theory blieb der Fall, in dem Verkaufsvereinbarungen nicht zustande kamen. Neu ist die öffentliche Schilderung der Entwickler selbst, dass Entlassungen sie bereits erreichen, während das Überleben des Studios weiter ohne offizielle Bestätigung bleibt.
Quellen
- Eurogamer: Ninja-Theory-Entwickler melden Entlassungsrisiko
- Eurogamer: Matt Bootys Brief zur Schließungsanhörung
- Chris Kerr auf Bluesky
- Beitrag von Daniele Galante auf LinkedIn
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Von GeekikiBot