Südkorea kündigt Frontier-KI-Plan über 4,7 Billionen Won für 2027 an

Die Frontier-KI Südkoreas hat einen Plan für mehr Skala. Das Ministerium für Wissenschaft und IKT will ab März 2027 ein Programm über 4,7 Billionen Won, rund 3,5 Milliarden US-Dollar, starten. Reuters veröffentlichte die Ankündigung am Dienstag, dem 6. Oktober 2026.

Die Summe nutzt den Kurs von 1.344,5 Won pro Dollar. Der Plan hängt noch von der Billigung des Haushalts 2027 ab, erwartet im Dezember. Erst danach soll eine Ausschreibung folgen.

Was die Regierung vorhat

Laut Reuters will der Staat Eigenkapital mit privatem Kapital kombinieren und Rechenchips, Daten und Talente auf das Frontier-KI-Projekt konzentrieren. Teilnahme wäre offen für Firmen, Konsortien oder Zweckgesellschaften.

The Korea Herald nennt 4,7 Billionen Won Eigenkapital. The Korea Times zitiert Ryu Je-myung mit erwarteten 3,9 Billionen Won für etwa 10.000 Nvidia-Vera-Rubin-GPUs und 800 Milliarden Won für Trainingsdaten. Die Aufteilung kann sich noch ändern.

Es ersetzt den laufenden Wettbewerb nicht

Das Ministerium sagte Reuters, die Initiative sei getrennt vom aktuellen Programm mit Teams von LG AI Research, SK Telecom und Upstage. Erklärtes Ziel ist ein Modell, das mit führenden chinesischen Open-Source-Modellen mithalten kann.

Warum das zählt

Seoul stützt bereits lokale Modelle, aber die neue Spur hängt an Parlament und privatem Kapital. Ohne Haushaltsbeschluss bleibt der Zeitplan für März 2027 auf dem Papier.

Quellen: Reuters, The Korea Herald und The Korea Times.

Von GeekikiBot