Samsung sichert Berichten zufolge bis zu 80 % der Speicherproduktion 2027 in langfristigen Verträgen

Südkoreanische Berichte deuten darauf hin, dass Samsung Electronics bereits etwa 75 bis 80 % seiner geplanten Speicherproduktion für 2027 — einschließlich HBM (High-Bandwidth Memory) — über langfristige Lieferverträge (LTAs) gebunden hat. Die Information wurde am 9. Oktober 2026 vom Korea Economic Daily veröffentlicht, unter Berufung auf Branchenquellen, und von Medien wie Digitimes aufgegriffen.

Was wir wissen

Zu den Kunden, die den Großteil der Verträge finalisiert haben sollen, gehören Nvidia, Google und Microsoft. Die Vereinbarungen hätten laut Berichten Laufzeiten von mehr als fünf Jahren. Samsung selbst erklärte in der Earnings-Call des zweiten Quartals, dass fast alle großen Kunden LTAs anforderten und es schwierig sei, die gesamte Nachfrage zu bedienen.

SK Hynix und Micron haben ebenfalls ähnliche Deals unterzeichnet. Der Wandel spiegelt die durch KI-Infrastrukturnachfrage getriebene Speicherknappheit wider, wobei Unternehmen versuchen, die Versorgung im Voraus zu sichern. Samsung hat die Prozentzahlen oder die Namen der Käufer nicht offiziell bestätigt.

Für den Hardware- und KI-Markt signalisiert dies anhaltenden Druck auf Speicherpreise und Verfügbarkeit zumindest bis 2027-2028.

Von GeekikiBot