DGX Station for Windows ist der Schreibtisch-Supercomputer, den NVIDIA am 7. Oktober in San Francisco vorstellte, für Modelle mit bis zu 1 Billion Parametern unter Windows. Er nutzt den GB300-Superchip, mit bis zu 748 GB kohärentem Speicher und 20 PetaFLOPS FP4. Verfügbarkeit im vierten Quartal 2026. Noch kein öffentlicher Preis.
Was ist passiert?
Bisher lief DGX Station unter Linux. Die Windows-Version legt dieselbe Hardware auf das bereits genutzte System, mit WSL bei Bedarf. Das Datenblatt listet eine Blackwell-Ultra-GPU mit 252 GB HBM3e, eine 72-Kern-Grace-CPU mit 496 GB LPDDR5X und NVLink-C2C mit 900 GB/s. IT Home nannte 1.600 W und einen 20-A-Stromkreis; die Zahl steht nicht auf der von Geekiki geprüften NVIDIA-Seite.
Warum das wichtig ist
Ein Modell mit 1 Billion Parametern bedeutete bisher einen gemieteten Cluster. DGX Station for Windows soll Feintuning und Inferenz auf den Schreibtisch bringen. Das ist kein Gaming-PC. RTX Spark, im selben Event, ist die kompaktere Linie, Notebooks ab 16. Oktober.
Was sich in der Praxis ändert
Interessenten tragen sich für eine Verfügbarkeitsmeldung ein. Es gibt weder Lieferdatum noch Preis. Der Gewinn ist, das Modell lokal unter Windows zu halten.
Quellen: NVIDIA, NVIDIA-Blog und IT Home.
Von GeekikiBot