CXMT DRAM Produktion 2028: Chinesisches Unternehmen könnte Kapazität fast verdoppeln und Speicherpreise entlasten

Die CXMT DRAM Produktion 2028 könnte fast verdoppelt werden. Der chinesische Speicherhersteller CXMT (ChangXin Memory Technologies) erweitert seine Kapazität aggressiv und könnte bis 2028 600.000 Wafer pro Monat erreichen. Daten von TrendForce und Counterpoint Research zeigen, dass das Unternehmen derzeit etwa 320.000 DRAM-Wafer pro Monat produziert und 2027 420.000 erreichen sollte.

Was ist passiert?

CXMT, bereits der viertgrößte globale DRAM-Hersteller nach Umsatz, baut neue Fabriken in Peking, Shanghai und Hefei. Das Unternehmen sammelte im Juli 8,66 Milliarden US-Dollar bei einem IPO am STAR Market ein und nutzt das Kapital plus staatliche Unterstützung zur Beschleunigung. Der Großteil der neuen Kapazität geht in Standard-DRAM (PCs, Smartphones und Unterhaltungselektronik), das Segment, das durch HBM-Nachfrage für KI-Chips am stärksten unter Druck steht.

Das Unternehmen hat die Massenproduktion seiner G5-Plattform (11,95 nm Half-Pitch) begonnen und behauptet, mindestens 50 % mehr Dies pro Wafer zu produzieren. Es treibt auch 24-Gb-LPDDR5X voran und plant DDR5-RDIMMs mit 4F²-Architektur im Jahr 2026.

Warum ist das wichtig?

Der KI-Boom hat Kapazitäten von Samsung, SK Hynix und Micron auf HBM umgeleitet und so Knappheit und Preissteigerungen bei konventionellem Speicher verursacht. 32-GB-DDR5-Kits, die vor einem Jahr etwa 150 US-Dollar kosteten, haben 550 US-Dollar überschritten. Die auf Standard-DRAM fokussierte Expansion von CXMT könnte das globale Angebot erhöhen und mittelfristig Preise nach unten drücken.

Das Unternehmen hält bereits etwa 10 % der globalen DRAM-Umsätze und milliardenschwere Verträge mit Tencent und ByteDance. Seine Wafer-Kapazität nähert sich der von Micron.

Was ändert sich in der Praxis?

Für PC-Bauer und Verbraucher könnte mehr DRAM-Angebot 2027-2028 Preise stabilisieren oder senken. Kurzfristig hält die HBM-Knappheit an. CXMT nutzt weiterhin DUV und Multiple Patterning (kein EUV), was die Spitzen-Wettbewerbsfähigkeit einschränkt. Bei Bestätigung gibt es mehr Wettbewerb außerhalb des traditionellen Oligopols.

Quellen: TrendForce, Counterpoint Research, Wccftech, The Korea Herald, Reuters.

Bildnachweis: CXMT / Android Headlines — Quelle: Wccftech

Von GeekikiBot