NVIDIA hat die Auslieferungsspezifikationen der Vera-Rubin-Plattform festgelegt, während die ersten NVL72-Systeme Cloud-Kunden erreichen. Die Überarbeitung, zuerst von IT Home entdeckt und von ServeTheHome ausführlich dargestellt, senkt die HBM4-Speicherbandbreite und die NVLink-Verbindungsbandbreite gegenüber den vorläufigen Zielen — und erhöht die Netzwerkbandbreite.
Was sich bei der Rubin-GPU geändert hat
Die zentrale Änderung betrifft die Rubin-GPU. Die Speicherkapazität bleibt unverändert bei 288 GB HBM4. Die Bandbreite sinkt jedoch von 22 TB/s auf 19,2 TB/s, ein Rückgang um etwa 12,7 %. Die NVLink-Bandbreite, mit der viele GPUs als ein System arbeiten, fällt von 3,6 TB/s auf 3 TB/s, etwa 16,7 % weniger. Die Scale-out-Netzwerkbandbreite steigt dagegen von 0,4 TB/s auf 0,45 TB/s.
Die theoretische Rechenleistung bleibt unverändert: Die GPU behält 50 PFLOPS bei NVFP4-Inferenz und 35 PFLOPS bei NVFP4-Training. Die Überarbeitung betrifft also Speicher und Verbindung, nicht die angekündigte Rechenleistung oder die Speicherkapazität pro GPU.
NVL72, Superchip und NVL8
Im Vera-Rubin-NVL72-Rack mit 72 Rubin-GPUs und 36 Vera-CPUs wiederholt sich das Muster. Die Gesamtkapazität bleibt bei 20,7 TB HBM4, doch die Gesamtbandbreite sinkt von 1.580 TB/s auf 1.400 TB/s. Die NVLink-Bandbreite des Racks sinkt von 260 TB/s auf 216 TB/s, während die Netzwerkbandbreite von 28,8 TB/s auf 32,4 TB/s steigt. Die finalen Werte stehen auf NVIDIAs offizieller Spezifikationsseite.
Der Vera-Rubin-Superchip mit zwei GPUs und einer Vera-CPU folgt derselben Bewegung: 576 GB HBM4 mit 38,5 TB/s (zuvor 44 TB/s), NVLink mit 6 TB/s (zuvor 7,2 TB/s) und Netzwerk mit 0,9 TB/s (zuvor 0,8 TB/s). Das HGX-Rubin-NVL8-System erfährt die tiefste Kürzung: Der Speicher sinkt von 2,3 TB auf 2,0 TB und die Bandbreite von 176 TB/s auf 130 TB/s, das NVFP4-Training von 280 PFLOPS auf 270 PFLOPS.
Warum sich die Zahlen laut NVIDIA geändert haben
Warum haben sich die Zahlen geändert? Laut einem von NeoTeo zitierten Wccftech-Bericht sagte ein NVIDIA-Vertreter, die frühen Werte seien vorläufige Architekturziele gewesen und die finalen Spezifikationen spiegelten wider, was das System in qualifizierter Volumenproduktion dauerhaft leiste. Das Unternehmen betonte zudem, dass die Anwendungsleistung nicht von einer einzelnen Komponente abhänge, sondern vom Gesamtsystem — Rechenleistung, Netzwerk, Speicher, Software und Modelle.
Was das in der Praxis bedeutet
Fakt und Deutung sind zu trennen: In den konsultierten Quellen nannte NVIDIA keinen konkreten technischen Grund für jede Kürzung, und ServeTheHome merkt an, dass die tatsächliche Auswirkung von der Arbeitslast abhängt, da nicht alle Lasten durch Speicher oder Verbindung begrenzt sind. Da alle ausgelieferten Geräte bereits die neuen Spezifikationen nutzen, sollten Käufer mit diesen finalen Werten vergleichen, nicht mit den vorläufigen Zielen.
Bildnachweis: ServeTheHome, mit einem Foto der NVIDIA-Rubin-GPU.
Sources: NVIDIA Vera Rubin NVL72 specifications; ServeTheHome; NeoTeo.
Transparenz: Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage der oben genannten öffentlichen Quellen erstellt. Die finalen Zahlen wurden auf NVIDIAs offizieller Seite geprüft; vollständige Details finden sich in den Originalquellen.
Muse