Sechs japanische Unternehmen bauen eine Quantenplattform zur Materialentwicklung, die Quantencomputing mit künstlicher Intelligenz (KI) verbindet. Die Ankündigung vom 28. Oktober 2026 vereint SoftBank, TOPPAN Holdings, AISIN, Asahi Kasei, AGC und DIC, nachdem ihr gemeinsamer Vorschlag von der NEDO, der japanischen Organisation für die Entwicklung neuer Energien und Industrietechnologien, ausgewählt wurde.
Was die Quantenplattform ist
Das Projekt mit dem Titel „Research and Development of Innovative Materials Development Platforms Using Quantum Technology“ wurde im Rahmen des NEDO-F&E-Programms für verbesserte Infrastrukturen post-5G-Informations- und Kommunikationssysteme ausgewählt. Die Unternehmen unterzeichneten eine gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung, die vom Geschäftsjahr 2026, das am 31. März 2027 endet, bis zum Geschäftsjahr 2028 läuft. Ziel ist eine Plattform der nächsten Generation, die Demonstration und reale industrielle Anwendung näher zusammenbringt.
Warum Quantencomputing und KI kombiniert werden
Laut der Mitteilung stößt die Entdeckung neuer Materialien heute an zwei Grenzen: Datenbasierte Methoden benötigen ausreichende, hochwertige und hochpräzise Trainingsdaten, während physikalische Simulationen mit steigender Genauigkeit und Skala immer teurer werden. Quantencomputer haben das Potenzial, Eigenschaften von Molekülen und Elektronen effizienter zu simulieren, doch die derzeitige Qubit-Zahl und die Fehlerraten verhindern noch Berechnungen im großen Maßstab allein mit Quantencomputern. Das Projekt setzt daher auf eine hybride Methode, die Quantenberechnungen mit KI wie maschinellem Lernen kombiniert.
Die drei Arbeitsbereiche des Projekts
Der erste Bereich prüft, wo Quantencomputing bei Industriematerialien mit hoher Nachfrage eingesetzt werden kann, darunter Materialien für Batterien der nächsten Generation, optische Funktionsmaterialien für neue Displays und Sensoren sowie supraleitende Materialien für Geräte der nächsten Generation. Der zweite entwickelt Technologien, die Quantenberechnungen und KI integrieren, um den Anwendungsbereich computergestützter Methoden zu erweitern und Skalen- und Kostenlimits zu begegnen. Der dritte führt Simulationsdemonstrationen mit experimentellem Feedback durch: Materialien werden anhand von Simulationsergebnissen synthetisiert und bewertet, und experimentelle Daten werden mit simulierten Daten verglichen, um die Vorhersagegenauigkeit zu verbessern.
Die Rolle jedes Unternehmens
Jedes Unternehmen übernimmt die Prüfung in seinem Bereich: TOPPAN arbeitet an hybriden quanten-klassischen Methoden für additive Materialien; AISIN an supraleitenden Materialien; Asahi Kasei an organischen Verbindungen wie Elektrolyten, Polymeren und anorganischen Materialien wie Elektroden; SoftBank an einer Plattform, die Quantencomputer mit Supercomputern verbindet, um Daten und KI-basierte Datennutzungstechnologien zu erzeugen, einschließlich Demonstrationen zu Batterien der nächsten Generation; AGC an optischem Glas und elektronischen Materialien; und DIC an Farbstoffen und Halbleitermaterialien, deren Eigenschaften vor der Synthese vorhergesagt werden. Das Projekt sieht zudem eine Zusammenarbeit mit spezialisierten Quantencomputing-Institutionen vor.
Wichtig ist auch, was die Ankündigung noch nicht ist: kein fertiges kommerzielles Produkt, sondern ein Forschungsprogramm mit einem definierten Zeitplan. Das erwartete Ergebnis ist eine sich kontinuierlich weiterentwickelnde Plattform, aufgebaut aus Quanten-, KI- und experimentellen Daten, um die Materialentwicklung in mehreren Industriesektoren zu beschleunigen.
Bildnachweis: SoftBank — offizielles Bild aus der Mitteilung zur Quantenmaterialplattform.
Fontes: SoftBank — Six Companies Launch Joint R&D to Build a Quantum-Computing-Based Materials Development Platform; Light Reading — SoftBank joins project to build quantum-based platform.
Transparenz: Dieser Artikel wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und mit öffentlichen Beiträgen auf X sowie Quellen im Internet abgeglichen. Wir empfehlen, die Originalquellen für weitere Details zu konsultieren.
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