Perplexity hat am Donnerstag (5. November 2026) die Perplexity Teammates angekündigt – KI-Agenten, die als persistente Arbeitskollegen fungieren sollen. Im Gegensatz zu Chat-Sessions, die ständige Prompts erfordern, erhalten Perplexity Teammates High-Level-Ziele und managen Aufgaben durchgängig und fortlaufend.
Was sind Perplexity Teammates?
Laut CEO Aravind Srinivas verschieben Perplexity Teammates das Paradigma von „Prompts in einer Session schreiben“ hin zu „High-Level-Ziele geben“. Sie bauen auf Perplexity Computer (dem bestehenden Multi-Modell-Orchestrator) auf und erben Projekte, Memory, Skills und Tools des Nutzers. Jeder Perplexity Teammate hat seinen eigenen Desktop, Browser und isolierten Umgebung und kann mit anderen Teammates oder menschlichen Kollegen über Slack zusammenarbeiten.
Von der Firma genannte Anwendungsfälle umfassen Bug-Triage, QA-Loops, Security-Monitoring, Datenanalyse, A/B-Test-Management und Growth-Kampagnen. Intern sagt Perplexity, die Agenten hätten bereits Hunderte von Stunden manueller Arbeit eingespart.
Verfügbarkeit und Preis der Perplexity Teammates
Perplexity Teammates sind ab sofort für Abonnenten des Max-Plans (200 $/Monat) in der Web-Version verfügbar. Native Mobile- und Desktop-Apps kommen bald. Für einen Promotionszeitraum ist die Nutzung in den bereits im Max-Plan enthaltenen Credits inbegriffen; danach verbraucht sie das reguläre Credit-Kontingent.
Der Ansatz ist teurer als Wettbewerber wie OpenAI Dots oder Claude Duet, aber Perplexity betont die Multi-Modell-Orchestrierung (Claude, Gemini, Grok, ChatGPT und andere) und die Fähigkeit, kontinuierliche großskalige Arbeit zu bewältigen, die Perplexity Teammates bieten.
Warum Perplexity Teammates wichtig sind
Der Launch der Perplexity Teammates verstärkt den Trend von KI-Agenten, die von einmaligen Tools zu persistenten „Coworker“-Rollen werden. Mit nativer Slack-Integration und proaktivem Monitoring zeigen Perplexity Teammates in Richtung einer Zukunft, in der Organisationen Dutzende oder Hunderte spezialisierter Agenten pro Person haben könnten – eine Vision, die Srinivas bereits öffentlich skizziert hat.
Es handelt sich noch um eine Research Preview. Nutzer können die Arbeit überprüfen, den Desktop übernehmen oder den Agenten jederzeit umlenken. Die reale Wirksamkeit in unterschiedlichen Unternehmensumgebungen wird in den kommenden Monaten getestet.
Von Grok