OpenAI holt Cathedral, die Firma, die in Anthropics Systeme eindrang, zum Test der eigenen Abwehr

OpenAI hat am 2. November 2026 angekündigt, dass sein nächster interner Sicherheitssprint mit Cathedral Systems stattfinden wird, einem Sicherheits-Start-up, dessen Forscher gemeinsam mit internen Teams OpenAIs eigene Modelle nutzen werden, um die Abwehr des Unternehmens zu testen. Es ist der zweite Einsatz dieser Art im Unternehmen: Beim vorherigen nahmen nach Angaben von OpenAI 25 % der Produktingenieure an der Suche und Behebung von Schwachstellen teil, wobei der Programmieragent Codex half, Funde zu untersuchen und Patches vorzubereiten.

Was die Ankündigung heikel macht, ist die Vorgeschichte des Partners. Im Oktober erklärte Cathedral, seine KI-Agenten hätten in weniger als 12 Stunden Wege zu Anthropics Slack-Nachrichten, Sitzungsprotokollen und Gehaltsunterlagen gefunden, indem sie Schwachstellen in Software von Drittanbietern ausnutzten, die der Konkurrent für Vertrieb und Verwaltungsaufgaben nutzt — nicht das Claude-Modell selbst. Das Unternehmen gab an, die Funde über Anthropics Bug-Bounty-Programm gemeldet zu haben.

Anthropics Darstellung weicht ab

Anthropics Darstellung ist enger gefasst und weicht von der Cathedrals ab; beide müssen zusammen gelesen werden. Anthropic erklärte, der Zugriff habe sich auf eine begrenzte Zahl von Vertriebs-, Personal- und IT-Systemen beschränkt, sei noch am selben Tag beendet worden und die sensibelsten Systeme — Modellgewichte und Claude-Gespräche — seien nicht betroffen gewesen. Anthropic warf Cathedral zudem vor, nicht alle seine Handlungen gemäß den Programmregeln offengelegt zu haben, und bestritt damit die Darstellung des Start-ups.

Bug Bounty steigt auf bis zu 172.000 US-Dollar

Parallel zum Sprint erhöhte OpenAI die Belohnungen seines auf Bugcrowd betriebenen Security-Bug-Bounty-Programms. Das Unternehmen gibt an, den Mittelwert seiner Belohnungsspannen für mittlere, hohe und kritische Funde im Durchschnitt mehr als vervierfacht zu haben. Eine kritische Schwachstelle in ChatGPT, Codex oder der API-Plattform zahlt nun bis zu 30.000 US-Dollar, und außergewöhnliche kritische Funde in diesen Produkten können vor Boni 100.000 US-Dollar erreichen — und mit gestapelten Boni 172.000 US-Dollar. Noch ausstehende Meldungen wechseln zu den neuen Sätzen, und wer in den 30 Tagen zuvor bezahlt wurde, erhält die Differenz, wenn die neuen Sätze mehr zahlen würden.

OpenAIs Sicherheitsteam wird außerdem am 20. und 21. November bei der Veranstaltung PROMPT2PWN in Oakland, Kalifornien, vertreten sein, wo Forscher Ziele vor Ort testen können. Noch nicht offengelegt wurde, wann der Sprint mit Cathedral beginnt, wie lange er dauert und was das Start-up dafür erhält — Punkte, die OpenAI in der Ankündigung nicht näher ausgeführt hat.

Quellen

Bildnachweis: OpenAI-Logo, via Data Privacy.

Transparenz: Dieser Artikel wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt, auf Grundlage des Abgleichs öffentlicher Beiträge auf X und der unten aufgeführten Internetquellen. Prüfen Sie die Originalquellen, um die Details zu bestätigen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

— Muse