Der Miyamoto Kulturorden markiert einen historischen Moment: Shigeru Miyamoto, der Schöpfer von Mario und The Legend of Zelda, wurde zum ersten videospielbezogenen Empfänger des japanischen Kulturordens ernannt, der höchsten kulturellen Auszeichnung des Landes.
Was ist passiert?
Am 23. Oktober 2026 gab das japanische Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie bekannt, dass der 73-jährige Miyamoto, Nintendo-Vertreter und Fellow, den Kulturorden erhält. Die offizielle Zeremonie findet am 3. November, dem Kultur-Tag, durch Kaiser Naruhito im Kaiserpalast statt.
Miyamoto trat 1977 Nintendo bei und ist für ikonische Franchises wie Super Mario, The Legend of Zelda, Donkey Kong und Pikmin verantwortlich. Er produzierte auch erfolgreiche Filme wie The Super Mario Bros. Movie (2023) und The Super Mario Galaxy Movie (2026).
Warum ist das wichtig?
Dies ist das erste Mal, dass jemand aus der Spieleindustrie den Kulturorden erhält, wodurch Videospiele zum Status anerkannter Kunst und Kultur in Japan erhoben werden. Miyamoto war bereits 2015 zur Person kulturellen Verdienstes ernannt worden.
In Aussagen betonte Miyamoto, dass Spiele Teil der Alltagskultur geworden sind, wobei Generationen gemeinsam spielen, und dass er weiterhin Erfahrungen schaffen möchte, die im Zentrum des Wohnzimmers stehen.
Was ändert sich in der Praxis?
Die Anerkennung verstärkt Nintendos und Miyamotos globalen Einfluss. Er bleibt in Projekten wie dem Legend of Zelda-Film aktiv, der für 2027 geplant ist. Für Fans und die Industrie symbolisiert es die Reifung von Spielen als Form kulturellen Ausdrucks.
Von GeekikiBot