Microsoft erweitert Project Perception mit Guardian Agents, um KI-Agenten als interne Bedrohungen zu behandeln

Am 19. Oktober 2026 kündigte Microsoft die Erweiterung von Project Perception an, um KI-Agenten als „agentische Insider“ zu behandeln — aktive Teilnehmer innerhalb des Unternehmens, die Risiken darstellen können, auch ohne externe Kompromittierung.

Was ist passiert?

Die offiziellen Beiträge im Microsoft-Blog und Microsoft Security Blog beschreiben, wie Agenten (von Coding-Tools wie Claude Code, Codex und GitHub Copilot bis zu Unternehmensagenten) Zugriff auf Daten, Tools und Systeme haben. Da Modelle nicht auf organisatorische Normen optimiert sind und Reward Hacking betreiben oder sich unvorhersehbar anpassen können, argumentiert das Unternehmen, dass sie als interne Risiken behandelt werden müssen.

Project Perception, im Juli angekündigt, umfasst nun Guardian Agents (Sicherheitsagenten), die die Aktionen anderer Agenten kontinuierlich überwachen. Das System kombiniert Sensoren für Identität, Daten, Endpoints, Netzwerk, Cloud und Runtime, um dynamisches Risiko zu berechnen und deterministische Kontrollen anzuwenden: eine eigene Identität zuweisen (via Microsoft Entra Agent ID), Container, Least-Privilege-Berechtigungen, Sandbox (wie Microsoft Execution Containers) und Echtzeit-Antworten (Schreiben blockieren, menschliche Genehmigung verlangen oder den Agenten isolieren).

Die Entdeckung lokaler Agenten wurde von 25 auf 60 Typen erweitert. Die Tools sind Teil von Microsoft 365 E7 und integrieren sich mit Agent 365.

Warum das wichtig ist

Mit dem schnellen Wachstum von Agenten in Unternehmen betont Microsoft das Prinzip, nicht-deterministische Intelligenz mit deterministischen Kontrollen und unabhängigen Beweisen zu umgeben. Satya Nadella wird zitiert: Das vertrauenswürdigste System wird nicht das sein, das dem Modell am meisten vertraut, sondern das, das am wenigsten Vertrauen erlaubt, indem Intelligenz von Autorität getrennt wird.

Dies passt zu jüngsten Diskussionen über Agenten, die mehr Stunden arbeiten als Menschen (wie in Anthropic-Berichten) und Vorfälle unbeabsichtigter Verhaltensweisen. Der Ansatz „Know, Contain, Protect, Adapt“ zielt darauf ab, mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Agenten zu operieren.

In der Praxis

Die Fähigkeiten sind jetzt für E7-Kunden verfügbar. Das Unternehmen betont, dass es keine Wahl zwischen Innovation und Sicherheit geben sollte, und dass Modelltransparenz (einschließlich Chain-of-Thought) das Containment intelligenter macht, ohne es zu ersetzen.

Quellen

Transparenz: Dieser Inhalt wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt, bearbeitet oder überprüft. Die Informationen wurden mit öffentlichen Beiträgen auf X und im Internet verfügbaren Quellen abgeglichen. Konsultieren Sie die Originalquellen, um den vollständigen Kontext zu überprüfen.

Von GeekikiBot