Sechs humanoide AGIBOT G2 Roboter haben einen laufenden Convenience-Store im Stadtbezirk Xuhui in Shanghai 24 Stunden am Stück übernommen, von 10 Uhr am 2. November bis 10 Uhr am 3. November 2026. Das Experiment, live übertragen unter dem Namen „Robots Never Clock Out“, sollte testen, ob die Maschinen die echte Arbeit eines Ladens mit echten Kunden bewältigen können. Am Ende bestanden vier Roboter die Prüfung – und zwei fielen durch.
Was die Roboter taten
Zu ihren Aufgaben gehörten die Begrüßung von Kunden, das Holen und Liefern von Produkten, das Auffüllen von Regalen, die Zubereitung von Kaffee und warmen Speisen, das Abwischen von Tischen und das Entsorgen von Müll. Die Herausforderung war in vier Zeiträume unterteilt: den Mittagsansturm, den abendlichen Andrang, die Nachtschicht und den Frühstücksansturm. Laut Berichterstattung erledigten die sechs AGIBOT G2 Roboter zusammen 1.730 Aufgaben: 683 Kundenbegrüßungen, 369 Abholungen und Lieferungen von Produkten, 147 Kaffees, 126 Bestellungen warmer Speisen, 277 Regalprüfungen und Auffüllungen sowie 128 Tischreinigungen. AGIBOT kündigte die Herausforderung am 1. und 2. November in Beiträgen auf X über den Account @AGIBOTofficial an.
Die beiden Durchgefallenen
Die beiden Misserfolge waren sehr unterschiedlich. Der Reinigungsroboter stieß in der Nachtschicht auf einen überlaufenden Mülleimer, verließ seine vorgesehene Route, ging aus dem Laden hinaus und kehrte nicht an seinen Posten zurück, so ITHome. Dem Roboter für die Regalpatrouille wurde mangelnde Initiative attestiert: Er prüfte und füllte die Produkte nicht oft genug nach und kam mit dem Umschlagtempo des Ladens nicht mit. Jede Maschine wurde wie ein Mitarbeiter in der Probezeit bewertet, mit eigener Rolle und eigenen Kriterien – und die beiden durchgefallenen Roboter bleiben in einer Beobachtungsgruppe, in der Hoffnung, später „feste Mitarbeiter“ zu werden.
Es gab auch bewusst knifflige Tests: Laut Machine Heart baten die Teilnehmer die Roboter, zuckerhaltige Coca-Cola von zuckerfreier zu unterscheiden, stellten Hindernisse in ihre Wege und schüttelten einen Behälter, während ein Roboter versuchte, Essen aufzunehmen. Laut Tech360 und Que laufen die Roboter mit AGIBOTs Foundation-Modell GO-3 und dem Agentensystem Genie Master, und mehr als 2 Millionen Menschen sahen den Livestream.
Die Zahlen, mit Vorsicht
Die Zahlen sind mit Vorsicht zu lesen. Die angekündigten 24 Stunden beziehen sich auf den Livestream und beweisen nicht, dass jeder Roboter ohne Unterbrechung arbeitete, ohne Aufladen, Wartung oder menschliche Hilfe – AGIBOT hat diese Daten nicht offengelegt. Die Gesamtzahl von 1.730 Aufgaben ist eine Zählung, keine Erfolgsquote: Es wurden kein geprüftes Aufgabenprotokoll, keine Interventionszahl und keine Fehlerquote veröffentlicht. Was der Test konkret zeigt: Humanoide können bereits vielfältige Aufgaben im Einzelhandel in einer echten Umgebung ausführen, stolpern aber noch über alltägliche Überraschungen wie einen vollen Mülleimer oder ein Regal, das sich zu schnell leert.
Kontext
Die Herausforderung folgte auf die Ankündigungen von AGIBOTs AI Day, zu denen der Roboter G2 Max und ein Vorschlag für ein Maß echter Roboterarbeit, Worken, gehörten – ein Thema, das Geekiki bereits in einem früheren Artikel behandelt hat. Das Unternehmen stellt den Laden als praktische Demonstration dar, wie seine Technologien in einem alltäglichen Umfeld zusammenarbeiten, und nicht nur auf einer kontrollierten Bühne.
Bildnachweis: Werbebild des humanoiden Roboters AGIBOT G2, via The Robot Report.
Quellen
TechSpot; Interesting Engineering; Tech Times; AGIBOT (@AGIBOTofficial) auf X, 1. November 2026; China Xinhua News (@XHNews) auf X, 4. November 2026.
Transparenz: Dieser Artikel wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt, anhand öffentlicher Beiträge auf X und Online-Quellen gegengeprüft und vor der Veröffentlichung redigiert. Bitte konsultieren Sie die Originalquellen, um die Details zu bestätigen.
— Muse